Zo voorkom je dat je hond oververhit raakt

So verhindern Sie, dass Ihr Hund überhitzt

Die Sommer in Deutschland werden immer heißer. War ein sonniger Tag früher hauptsächlich gemütlich, kann extreme Hitze heutzutage auch gefährlich für Hunde sein. Hunde können sich nämlich viel schlechter abkühlen als Menschen. Ein Spaziergang an einem warmen Nachmittag, ein Auto in der Sonne oder ein zu warmer Liegeplatz kann schnell zu Überhitzung führen.

Aber woran erkennt man Überhitzung bei einem Hund? Und noch wichtiger: Wie beugt man ihr vor?
Lesen Sie schnell weiter!

Warum überhitzen Hunde schneller?

Hunde schwitzen kaum über ihre Haut. Sie geben ihre Wärme hauptsächlich durch Hecheln und über ihre Pfotenballen ab. Dadurch können sie ihre Körpertemperatur weniger effizient regulieren als Menschen.

Wärme kann besonders belastend sein für:

  • ältere Hunde
  • Welpen
  • Hunde mit dickem Fell
  • kurzschnäuzige Rassen wie Französische Bulldoggen oder Möpse
  • übergewichtige Hunde

Auch dunkle Untergründe wie Asphalt oder Kunstrasen speichern viel Wärme. Was sich für uns „angenehm warm“ anfühlt, kann für Hundepfoten bereits gefährlich heiß sein.

Symptome von Überhitzung bei Hunden

Es ist wichtig, Anzeichen schnell zu erkennen. Achten Sie an warmen Tagen gut auf folgende Symptome:

  • Übermäßiges Hecheln
  • Lethargisches oder teilnahmsloses Verhalten
  • Sabbern oder zäher Speichel
  • Rote Zunge oder Zahnfleisch
  • Schwankender Gang
  • Erbrechen oder Durchfall
  • Verweigerung des Spaziergangs
  • Schneller Herzschlag
  • In schweren Fällen: Ohnmacht

Sind Sie unsicher? Dann kontaktieren Sie immer einen Tierarzt.

Do's an warmen Tagen

1. Gehen Sie früh am Morgen oder später am Abend spazieren

Vermeiden Sie Spaziergänge während der heißesten Tageszeit, normalerweise zwischen 12:00 und 18:00 Uhr.

Der Gehweg oder Asphalt kann dann extrem heiß werden. Ein praktischer Test:
Halten Sie Ihre Hand 5 Sekunden lang auf den Asphalt. Ist das zu heiß für Ihre Hand? Dann ist es auch zu heiß für Hundepfoten.

2. Sorgen Sie immer für Schatten und frisches Wasser

Stellen Sie mehrere Wassernäpfe auf und wechseln Sie das Wasser regelmäßig. Draußen? Sorgen Sie dann für einen schattigen Platz, an dem sich Ihr Hund abkühlen kann.

3. Geben Sie Ihrem Hund einen kühlen Ruheplatz

An warmen Tagen suchen Hunde von selbst kühlere Plätze auf. Ein luftiger Liegeplatz hilft dabei enorm.

Orthopädische Hundebetten mit atmungsaktiven Materialien und stabiler Unterstützung können angenehmer liegen als warme, dünne Kissen, die Wärme speichern. Besonders ältere Hunde schätzen zusätzlichen Komfort bei Hitze oft.

4. Nutzen Sie kühlende Aktivitäten

Lustige Möglichkeiten, Ihren Hund sicher abzukühlen:

  • ein kleines Planschbecken im Garten (kein eiskaltes Wasser und nicht untertauchen)
  • Spielen mit Wassersprinklern
  • Leckmatte mit eingefrorenen Snacks
  • eine Kühlmatte
  • feuchtes Handtuch (nicht eiskalt)

5. Achten Sie im Auto besonders darauf

Selbst bei geöffnetem Fenster steigt die Temperatur in einem Auto rasend schnell an. Lassen Sie einen Hund deshalb niemals allein im Auto. Auch nicht „nur mal eben“.

Sorgen Sie während Autofahrten für ausreichende Belüftung und regelmäßige Trinkpausen.

Don'ts bei Hitze 

1. Nicht Radfahren oder intensiv Sport treiben

Viele Hunde machen begeistert mit, selbst wenn es eigentlich zu warm ist. Intensive Anstrengung erhöht das Risiko einer Überhitzung enorm.

Sparen Sie sich lange Spaziergänge, Joggen oder Radfahren für kühlere Tage auf.

2. Kein eiskaltes Wasser über den Hund gießen

Ein plötzlicher Temperaturschock kann justru kontraproduktiv sein. Möchten Sie Ihren Hund abkühlen? Verwenden Sie lieber lauwarmes bis kühles Wasser und kühlen Sie langsam ab.

3. Nicht ohne Beratung scheren

Viele Menschen denken, dass ein dickes Fell immer wärmer ist, aber ein Fell schützt oft gerade vor direkter Sonne und Hitze. Sind Sie unsicher? Fragen Sie einen Hundefriseur oder Tierarzt um Rat.

4. Lassen Sie Ihren Hund nicht zu lange in der Sonne liegen

Manche Hunde bleiben gerne liegen, während ihre Körpertemperatur unbemerkt steigt. Sorgen Sie deshalb immer für einen Schattenplatz und animieren Sie Ihren Hund gelegentlich dazu, sich abzukühlen.

Komfort an warmen Tagen

Genau wie Menschen wünschen sich Hunde bei Hitze vor allem Ruhe, Abkühlung und Komfort. Ein angenehmer Liegeplatz im Haus kann dabei einen großen Unterschied machen.

Viele Hunde suchen an warmen Tagen bewusst einen Platz auf, an dem sie sich sicher und entspannt fühlen. Ein gut stützendes Hundebett oder ein luftiges Hundekissen hilft dabei, sich bequem auszuruhen, besonders nach einem warmen Spaziergang oder einem Tag im Garten.

Genießen Sie den Sommer gemeinsam sicher 

Mit ein paar einfachen Anpassungen können Sie Ihrem Hund schon viel mehr Komfort an warmen Tagen verschaffen. Achten Sie gut auf Signale, passen Sie Spazierzeiten an und sorgen Sie für ausreichend Ruhe und Abkühlung.

So genießen Sie gemeinsam sicher die wärmeren Tage

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